Absolute Stille ist ein Luxusgut – Tag gegen Lärm

1. September 2013

Abgesehen davon, dass es in der Natur eine sogenannte absolute Stille nicht gibt, ist Stille im Gegensatz zu Lärm purer Luxus. Selbst bei absoluter Stille gibt es überall ein Quantenrauschen. Damit ist nicht das Rauschen im Kopf gemein, sondern eine gewisses Grundrauschen, jedoch eine Stille die wir so nie erfahren werden.

Stille kann man aber auch anders wahrnehmen, nämlich dann, wenn man den ganzen Tag umringt von dem lauten Getöse quietschender Maschinen arbeitet und erst danach das zwitschern der Vögel, oder das Rauschen der Bäume als Stille empfindet. Lärm ist demnach subjektiv und selbst auch leise Geräusche können dauerhaft krank machen. Nuancen entscheiden darüber, ob wir uns noch wohl oder bereits gestört fühlen. So kann der tropfende Wasserhahn in der Nacht den Schlaf rauben, das rauschende Meer hingegen beruhigen.

Heute am 24. April ist der Internationale Tag gegen Lärm. Seit 1995 findet jedes Jahr der „International Noise Awareness Day“, der Tag gegen Lärm, statt. Ziel der Aktivitäten an diesem Tag ist, Lärm als Umweltthema ins Bewusstsein zu rufen.

Das allgemeine Lärmempfinden eines jeden Menschen ist anders. Die Welt wird durch unsere Industrialisierung immer lauter. Demnach erleben wir eine starke akustische Umweltverschmutzung, obwohl unsere Maschinen eigentlich immer leisen werden. Fluglärm ist für viele schon zur Normalität geworden, Straßenbahnlärm und Auto-Lärm auf gut befahrenden Straßen, das alles nervt, bei dem einen bewusst, beim anderen unbewusst.

Besinnen wir also einmal mehr auf die Ruhe, die uns die Natur geschenkt hat und versuchen uns einmal mehr klarzumachen, was Ruhe und Stille bedeutet.

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