Das Mysterium Korgtekk – Fortsetzung Hardtechno

4. September 2013

Da meine letzte Kolumne wunderbar aufgenommen wurde(hier lesen), hab ich mir gedacht, ich mach das ganze einfach mal weiter. Heute möchte ich mich eines der aktuellsten Themen im harten Techno Bereich widmen. Dies ist kein geringeres als das geliebte, sowie gleichzeitig gehasste “Korghardlivetekk” Thema, oder wie auch immer man dazu sagen mag.

Nun, da Stumpf bekannter Maßen Trumpf ist und das auch in der Musik immer bestätigt wird, ist es nicht verwunderlich, dass es eben auch dem härteren Techno widerfährt. Waren es doch früher Grundsatzdiskusionen ob es nun “Schranz” oder doch lieber “Hardtechno” heißt, und oder die einen eher sanft mutigeren Technofans sich mit der Schranz-Fraktion verbal bekriegte, geht es heute mindestens genauso heiter her wenn es heißt: “Korgtekk” (so nenne ich das ab jetzt) gegen alle anderen Hardtechno Anhänger.

Vorab möchte ich hier aber noch ganz deutlich sagen, dass ich hier niemanden persönlich angreifen möchte, ich möchte hier niemanden vorschreiben was man gut zu finden hat und was nicht, genauso wenig ist das jeweilig beschriebene Produkt als minderwertig oder schlecht zu interpretieren! Für die eventuell noch unwissenden erkläre ich kurz was Korgtekk eigentlich sein soll. Das ist eigentlich ganz einfach, man nehme sich eine Korg Drummachine Bsp. ESX-1 und fängt damit an lustige Töne zu kreieren, das ganze mit einem Beat hinterlegt, auf vorzugsweise 160bpm oder schneller eingetaktet und fertig! Erfahrene Korgtekk Erzeuger nutzen 2 oder mehrere Drummachines. Nicht zu vergessen sind auch die Fruity Loops Bevorzuger die die Samples der Korgtekk Protagonisten übernehmen und versuchen den selbigen Sound zu erzeugen. Manche Sympathisanten dieser Art von einfach gestickten Technosounds mögen jetzt meinen, der olle Zak ist doch nur neidisch auf den Erfolg.

Das Stimmt sogar, ein bisschen Neid ist immer dabei, wer da das Gegenteil behauptet, dass man als Act nicht gerne jedes Wochenende 2-3 Gigs haben kann, dem muss man wohl die Berufung absprechen. Jedoch ist dieser Neid anders begründet als man ihn mir hier vorwerfen mag. Denn mir blutet einfach das Herz wenn ich sehe wie gut einfach gehaltene Musik angenommen, gefeiert und verbreitet wird, währenddessen die Musik, die Wochenlang im Studio bearbeitet, überarbeitet, verworfen, neu angefangen, 20.000x durchgehört und am Ende gemastert wird, nicht die Aufmerksamkeit erhält die sie verdient und damit mein ich nicht meine eigenen Produktionen!

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Lange hab ich mich gefragt wie das eigentlich sein kann, damit steh ich sicher nicht alleine da, also hab ich das ganze einfach mal analysiert und beobachtet und habe neben der Erkenntnis “Stumpf ist Trumpf” auch weitere ziehen können. Zum einen liegt es an den neuen Medien wie Facebook und die Cloudspaces wie Soundcloud etc., denn wenn man sich die Zielgruppe der Korgtekk Protagonisten anschaut, so liegt diese bei sehr sehr jungen Publikum. Jenes welches eben mit Facebook und Co. viel selbstverständlicher und alltäglicher umgeht als manch einer aus der vorangegangenen Clubgeneration. Die Jugend nutzt Facebook so massiv, dass ihr gesamter Freundes- und Bekanntenkreis in Ihrem virtuellen Umfeld aktiv sind. Teilt also wer was, bekommt es die gesamte Clique mit. Während wir früher auf dem Schulhof noch hart aufgenommene Tapes (Audiokassetten) rum gereicht haben, geht das natürlich heute alles schneller und unkomplizierter. Heute findet der Austausch auch bei den älteren, jedoch in der Form nur langsam und seltener, statt.

Viele gute Acts haben diesen Generationswechsel schlicht weg verschlafen, die Jugend quasi vernachlässigt, das Medium nicht genutzt. Das merkte ich vor allem daran, dass wenn ich mich mit einigen Korgtekk Sympathisanten unterhalten und häufig immer die gleiche Antwort erhalten habe: “Kenne ich nicht!” Die Frage belief sich hier auf den ein oder anderen musikalischen Helden meiner Zeit, welche heute natürlich noch sehr aktiv sind aber nicht mehr, hier zu Lande, all zu sehr gefragt (von der Jugend natürlich). Auf der anderen Seite fehlte es denn wohl, bei den ein oder anderen, an musikalischen Vorbildern und guten Mentoren. Der musikalische Aspekt an sich, spielt ebenso eine Rolle!

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Einfache Musik ist natürlich einfach zu verstehen. Zu dem finden kontroverse Inhalte immer höhere Aufmerksamkeit. Wenn also vulgäre oder ausfallende Vocals mit eingebaut werden, erfreut sich da immer schnell irgendjemand dran, die Viralität über Facebook und Co. steigt enorm. Kommt also in einem Lied das Wort “ficken” vor, so wird es um 150% mehr geteilt als wenn das gleiche Lied das Wort “ficken” nicht enthält. Das kann man aber wohl in die Kategorie Stumpf ist Trumpf einordnen, paart sich aber eben mit den neuen Medien gut. Die Beliebtheit solcher kontrovers sprachlichen Einschübe ist enorm. Musikalisch ist das Gesamtbild, mal ganz neutral betrachtet, doch wirklich nicht anspruchsvoll. Was soll man auch erwarten, wenn nur mit einer Drummachine gearbeitet wird? Der Name sagt es ja schon “Drummachine”. Das ist keine Wunderkiste die alleine Musik machen kann, sondern nur Drums und Samples abspielen. Da gibt’s kein Stereo Sound, da kommen nicht mal 24bit durch den Kanal und irgendwie nutzen alle die gleichen Samples. Individualitäten gibt es, gefühlt, irgendwie keine. Mehr als 4 bis maximal 5 Sound-Spuren hab ich bislang nur sehr selten gehört. Da haben die Fruity Loops Fans eigentlich einen Vorteil, den Sie aber schlicht weg nicht nutzen, es könnte ja sonst anders klingen.

Ach ja und nicht zu vergessen sind auch Adaptionen von aktuellen Charthits, die bei Youtube gerippt wurden, welche dann entweder vollkommen asynchron neben den hämmernden Beats laufen oder eben hochgepitcht, als würden Micky Maus gerade die Eier abgeklemmt, werden. Es gibt sicher auch den einen oder anderen wirklich guten Ansatz bei den einen oder anderen Korgtekk Erzeuger. Aber die kann man wahrlich an einer Hand abzählen. Letztlich entscheidet der eigene Geschmack, also hört was ihr wollt liebe Leser, aber tut euren Ohren zur Abwechslung mal was Gutes!

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Wenn ich jetzt aber mal so prognostizieren müsste wie es weiter geht, so sehe ich da, für diejenigen die ganz entsetzt sich die alten Zeiten zurück wünschen, wieder bessere Zeiten kommen. Es ist nun mal so, dass immer mehr Künstler, auch wenn nur langsam, der alten Schule sich den neuen Medien widmen und lernen damit um zu gehen. Zu dem kommt hinzu, dass die Jugend auch älter und reifer wird, sich deren Musikgeschmack weiter verändert, denn ganz festigen wird sich ein solcher ja nie, da kann man ja einfach mal 5-10 Jahre zurück denken. Mal abgesehen davon, dass es eine Entwicklung in diesem Genre keine zu geben scheint. Es sei denn, es kommt jemand auf die Idee mal mehr am Soundspektrum zu arbeiten, jedoch käme das ja dann schon wieder dem wohlklingerendem Tekstyle zu nahe. Jetzt müssen nur noch die Fans derer Künstler mit machen und ebenfalls die neuen Medien zu nutzen wissen. z.B. Teilt diese Kolumne mit euren Freunden, denkt nicht darüber nach ob es ein Mausklick wert ist oder nicht, einfach teilen -paff-, so läuft das heut zu Tage!

Was ich aber dennoch sehr anprangern muss, sowohl an die betroffenen Acts sowie auch an die Veranstalter. Ihr habt eine gewisse Verantwortung gegenüber euren Fans und Gästen, ich glaube es ist wirklich nicht in Eurem Interesse, das die Verherrlichung von Drogen, Gewalt und Beleidigungen gegenüber anderen im Club statt finden. Bei vielen Partys werden 16 Jährige mit “Muttizettel” in den Club gelassen welche dann mit beleidigenden Aufrufen oder irgendwelchen Drogentexten zu geschallt werden. Das trifft ebenfalls auf die Öffentlichkeitsarbeit, wie Werbung und Fanutensilien, zu! Bomben, Schlagringe und andere Gewalt zu interpretierenden Abbildungen haben nichts mit Musik zu tun!

Ich finde, so etwas sollte in keinster Weise unterstützt werden! Das ganze hat schon was von Aggro-Style, im Technogenre. Jeder halb erfolgreich gefeierte Korgtekk Protagonist begibt sich heute in eine gewisse Vorbildrolle, dem solltet ihr euch bewusst werden. DJ / Act zu sein heißt eben nicht nur wilde Töne erzeugen und die Arme in die Luft strecken. Ebenfalls sollten sich Veranstalter einfach mal wieder mehr zu trauen und nicht bloß das Geld in den Augen sehen, sondern die Zukunft und die Szene betrachten. Traut euch ruhig mal wieder in einen guten Act zu investieren. Es wird sich früher oder später auszahlen!

In diesem Sinne, habt euch alle lieb!

Zak McCoy

Fotos: 1 Year Raw Nuts Night! – M-Bia Berlin | 09.08.2013 by http://www.kein-bock-auf-fratzen.com/

6 Kommentare

  1. Jojo aka Nerc von und zu Kassel

    4. September 2013 23:54

    Moijeeen…

    Ich sitzengrade hier, eigentlich schon aufm Weg ins Bett gewesen und dann gerate ich über den fb Post eines Kollegens an genau diese aeilen und dachte mir nach ein paar Sätzen: verdammt, der Sprichtbgerade sas aus was ich hier seit nun mehr 3 Jahren Hautnah Woche für Woche live mitverfolgen kann. Ich selbst lege nun seit knapp 17 Jahren auf, habe vor 10 Jahren angefangen selbst Partys zu schmeißen, anfangs nichtnganz so rechtens genehmigtenSachen auf „just for Fun“ Basis und seit knapp 7 Jahren Resident und Veranstalter in einer Kasseler Lokalität für elektronische Musik kann es seit Jahren miterleben, was für eine Welle in der Hinsicht über dienGegend geschwappt ist. Begonnen vor ca 31/2 Jahren mit der ein oder anderen Person die es anfingen zungören, ein halbes Jahr später die erste „reine“ Hardtekk Partyreihe in Kassel (we like it hard) welche von Anfang an mehr als nur gut lief und bis heute Monat für Monat sie Hütte zum platzen bringt. Ich selbst war schon dabei alles hin zu schmeißen, da es mich irgendwann echt traurig gemacht hat sich förmlich den Arsch aufzureißen, Künstler X Y für X.XXX +++ € nach Kassel geholt hat und letztendlich unsummen selbst drauflegen musste, weil kennt ja keiner mehr bzw is mir zu Lahm, etc, pp…. Aber wiederum muss ich echt auch mal sagen, es gibt sie zwar nicht oft, aber es gibt sie tatsächlich. Ich habe sie die Acts welche „Hardtekk mit niveau“ spielen… Naja, könnte hier jez noch weiter schreiben, machs aber nicht ;)

    Beste Grüße sus Nordhessen

    jojo

  2. Dave Reco

    5. September 2013 16:10

    Sehr guter Artikel und schön zu sehen das nicht nur ich der Meinung bin! Am besten gefällt mir der Satz: „Es sei denn, es kommt jemand auf die Idee mal mehr am Soundspektrum zu arbeiten, jedoch käme das ja dann schon wieder dem wohlklingerendem Tekstyle zu nahe.“ ^_^
    Und wie du schon sagst, noch ein paar Jahre dann haben es alle satt immer und immer wieder die selben Samples im Loop zu hören und wollen dann wieder „richtigen“ Techno! ;)

  3. Zara Paz

    18. September 2013 08:09

    Hört sich an wie die Ansprache eines Lehrers, Pfarrers oder Schuldirektors. Ich finds panne, Sachen, Mucke & Leute in Korgtekker und Studiotekker o.ä. einzuteilen, typisch deutsches Schubladendenken, bei allen amüsanten Vergleichen zwischen früher und heute (jene Tapeüberspielzeiten auf Schulhöfen hab ich auch noch miterlebt, sehr aktiv) finde ich die Appelle älterer, die angebliche Quali, Anspruch oder Wiedererkennungswert so oder so (das konntest du einfach bei aller Wortakrobatik nicht vertuschen) anhand der Ausgabe von Equipmentkosten, Zeitinvestition, etc. messen, das wahrscheinlich schon früher getan haben, aber heute meinen, diese konservativen Wertmaßstäbe auf Grund ihres gestiegenen Alters und dazugehörigen pseudointellektuellen Laber-Rababer-Skillz unhinterfragt rüberbringen zu können, nach wie vor erbärmlich.

    Genauso widert mich das angeblich pazifistisch und vernünftig gemeinte Appelieren, Drogen und Gewalt (vermeintlich) propagierende Inhalte zu boykottieren, an. Ich erinnere mich z.B. an viele solcher Geister, die auch heute noch sexistische Gewalt, oft auch rassistische, strukturelle (z.B. durch Bullen, Behörden, etc.)in ihren Clubs, Crews und sonstigen Räumen, auch den virtuellen, dulden ignorieren oder gar fördern, sich dann aber auf diejenigen stürzen, die sich politisch gegen solche Strukturen und Leute äußern oder eben logischerweise nicht still bleiben, wenn wieder so etwas läuft, meistens wird man von genau der Fraktion, die sich pazifistisch oder verantwortungsbewusst schimpft, in einem Atemzug mit Nazis, staatlichen gewaltausübenden Institutionen oder egoistisch motivierten Arschlöchern (Vergewaltigern, Sexisten, …) gleichgesetzt, weil Gewalt ist ja klarerweise nur dann, aber immer dann, böse, wenn sie nicht von Polizei, Staat oder Soldat_innen ausgeübt wird …
    so als beispiel und Anriss, warum ich so undifferenzierte und bequeme Meinungen und Verurteilungen nicht ausstehen kann…

    Ansonsten noch die Behauptung, dass es mindestens ebenso viel beschissene und schlechte Studiomucke gibt wie Korgtekk, denn dass wer, der sich ein Studio leisten kann plus nichts besseres zu tun hat, als da ständig abzuhängen, meistens ein heller Kopf und grandioser Kompositeur wär, ist mir ebenso neu wie fremd.

    Ich denke dabei an die Lines des Wiesbadener Rappers Eloquent in „Fisher price“: Fck d…(DURCH REDAKTION GEÄNDERT), wenn du damit rauskommen willst, auch ein High End Studio erzeugt keine Skíllz“ und an den ewigen Klassenkampf in der Muckerszene, früher haben die Punker Equipment gestohlen und stets den spontanen Charakter betont (1,2,3 go), während die Yuppies sich einen auf ihre 16 000 DMark Heimorgeln gekeult haben z.B. oder ihre Korgsynthies zum umschnallen ala Modern Talking (das galt ja z.B. früher als Zeichen höchster Qualität und Liebe zur Musik), heute ist es z.B. die Fehde zwischen neureichen Studioliebhabern und verarmten Korgtekkern oder Fruityusern (wobei ich Crackbenutzern auch eher zum runterladen von z.B. Ableton oder Cubase raten würden, wenns eh nüscht kostet …).

    Der Unterschied besteht hauptsächlich in einem Lebensgefühl (spontan vs. ausgefeilt) sowie dem Vorhandensein von den Resourcen „Zeit und Geld“, bei letzterem müsste ich wieder ins politische abdriftem, beim ersten sollte gesagt sein, dass es mir genauso neu wär, dass alle bei langem überlegen und viel Aufwand eher das spannendere und passendere produzieren würden. Ich möchte beides nicht missen, sehe aber keinerlei Sinn darin, beides als unüberwindbaren Gegensatz oder sich widersprechende Weise zu musizieren und wer weiß, wieviele der so genannten Korgtekker in den nächsten Jahren plötzlich mal genau so intenstiv und umfangreich produzieren werden, wie hier geschildert wurde und umgekehrt, zu hoffen bleibt mir nur, dass diese Leute wenigstens einen kühlen Kopf bewahren werden und sich dann nicht wie viele der letzten Generation anstellen werden und anfangen, nur wegen Rumgehänge in Studios und vor teurerer Soft- und Hardware, sich für etwas besseres zu halten.

    • Mezettexx

      15. Oktober 2013 10:19

      Ich hab, nachdem ich mir fest vorgenommen haben alle Kommentare zu diesem Artikel zu lesen, schon direkt im Zweiten Satz deines Kommentars Zara Paz, wieder aufgehört zu lesen.

      Bitte einmal genau über deine Worte nachdenken….

      „Hört sich an wie die Ansprache eines Lehrers, Pfarrers oder Schuldirektors. Ich finds panne, Sachen, Mucke & Leute in Korgtekker und Studiotekker o.ä. einzuteilen, typisch deutsches Schubladendenken,“

      jetzt mal ganz im Ernst …. Du beschwerst dich über Schubladendenken und öffnest im gleichen Atemzug die Schublade mit der Aufschrift „Typisch Deutsch“ und packst den Artikel da rein ……

      merkst du was ???

      Fail würde ich sagen ! Fang am besten nochmal von Vorne an.

    • K&K

      13. Januar 2014 23:40

      Ohja dein Kommentar ist tatsächlich Panne.Wie mein Vorredner schon sagte,einfach nochmal von vorn anfangen.Du machst einen auf pseudointellektuell ,aber schießt am Ziel vorbei.Vorallem wie kann man als einer der „Älteren“ ,die eigentlich langsam klar im Kopf sein sollten so eine verunglimpfung und Zerstörung eines Musik Genres so befürworten? Techno stand mal für etwas lobenswertes „gemeinsames“.Das ist heute zu fast 100% verschwunden.Und der grund wurde im obenstehenden Text erwähnt.Schön auch das du glaubst ,die einzigen die was gegen 3spur Techno haben,sind Studio Produzenten,die noch dazu „neureich“ sind.Also da hauste was raus was du bestimmt selber nichtmal glaubst..da konnte ich mir das lachen nicht verkneifen.Aber verschließe weiter die Augen vor der Realität,das machen wir Deutschen besonders gern.Wir verdrängen einfach Sachen die eigentlich nichts gutes beinhalten,frei nach dem Motto : „Wenn ich dich nicht sehe,siehst du mich auch nicht“ . Viel Spaß noch ;-)

  4. kasi

    27. Mai 2014 05:57

    Tach zak, ich war auch schon oft auf deiner mucke feiern. Ich finde nicht nur hier scheiden sich bedauerlicher weise, zur zeit in der scene die geister. Ich verstehe dich auf eine art und weise, stelle mich aber genauso hinter die kritik an diesem artikel. Musik verbindet. Das ist punkt eins! Wen, wann und wo und bei welcher hochwertigen oder auch nicht, form technik oder publikum ist mir dabei ziemlich schnurz. Wenn du es genau nimmst nimmt alles seine ent Entwicklung, electronic hat auch sacheb abgelöst, wo unsere eltern bestimmt ahnlich dachten. Oder wie viele insteumente kann ein jeder der electronisch arbeitet spielen. Punk bestand aus manchmal drei akkorden und ner rauhen stimme und hat millionen bewegt. Alles ist im Fluß und wer mit fließt und sich verwirklicht und eventuell auch weiter entwickelt ist teil eines größeren. Ich kenne Künstler die nicht mal mehr feiern gehen. Wer musik zum anlass nimmt um zu werten hat sie nicht verstanden. Diese Musikkultur. Und ich frage selbstverständlich oft nach wer denn da gerade musiziert. Und trotzdem mag ich auch manchmal korgtekk auch wenn meine leidenschaft der melodischen noch etwas langsameren elctronic gehört. Einen korg habe ich zum geburtstag bekommen und erfreue mich an den so wie du meintest 4 – 6 lines und dem fur auf die schnelle mal zu machenden beat genauso wie an den Möglichkeiten aus ihr auch andere sachen zu holen. Und ich denke die vielfalt gerade unserer scene ist beweis genug das alles seinen sinn hat. Ich habe keinen neid irgendjemand gegenüber und finde manche voll abwertung riechender kommentare echt schade. Musik soll be schwingen befreien und dich vom alltag lösen. Wie sie das tut und wie die leute aussehen oder drauf sind. Kommt und geht. Musik wird immer bleiben. Von daher …in grüßen und tanz das. Kasi

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