Die Chrome Messenger-Bag „Citizen“ im Test

31. August 2016

Seit mehr als 20 Jahren ist Chrome mit seiner Taschenkollektion in den USA eine führende Marke im Bereich Urban Bike. Abseits vom Mainstream entwickelt das Szenelabel minimalistische, funktionale, robuste, mit viel Liebe zum Detail designte und lässig aussehende Taschen für mobile Menschen, die in ihrem urbanen Umfeld tagtäglich mit Bike oder Board unterwegs sind. Für ganz unterschiedliche Einsatzgebiete in Job, Schule/Uni, Freizeit oder Sport wurde die Citizen Kuriertasche entworfen.

Mit ihrem Fassungsvermögen von 26 Litern ist die Citizen der ultimative Begleiter, der alles einsteckt, was man im Alltag so braucht. Mittels patentiertem Chrome Steckverschluss, in den übrigens ein praktischer Flaschenöffner integriert ist, lässt sich der Gurt blitzschnell einhändig schließen und lösen.

Eine individuelle Feinjustierung erfolgt durch einen kleinen seitlichen Zusatzriemen. Mit diesem durchdachten Riemensystem wird ein optimaler Tragekomfort erzielt, den auch größere und schwerere Lasten nicht beeinträchtigen. Aber was nutzen die ganzen Fakten, wenn man sich nicht selbst einen Eindruck verschafft.

PICP

Wir haben die Bag einem ultimativen Test unterzogen. Getestet wurde die Tasche von einem Fahrradfahrer, der mehr Zeit am Tag auf dem Fahrrad verbringt als mit den Füßen auf dem Boden. Aber lest selbst:

Brauchst Du eine neue Tasche?“ Per Zufall erhielt ich eine neue und auf den Fotos zugegebenermaßen äußerst gut aussehendes Trageutensil, welches dem äußeren Anschein alles Zeug dazu hatte meinen alten Rucksack beim Radfahren zu ersetzen: Der Chrome Bag Citizen | Messenger, in Rot. Die Spannung stieg, und endlich war er da! Der erste Eindruck: Optisch beeindruckend, breit, bedeutend und robust! Der Tragegurt, 5 cm breit, aus einem Material aus dem man auch Sicherheitsgurte herstellen könnte – mit schicker Chromschnalle, die beim Tragen direkt auf der Brust zum liegen kommt und die man zum An- und Ablegen der Tasche leicht öffnen kann. Alternativ legt man sich den Tragegurt einfach über die Schulter, ganz wie bei einer normalen Tasche. Außen besteht die Tasche aus Nylon höchster Stabilität, innen aus einer sehr flexiblen robusten Kunststoffplane mit angenehm matt glänzender Oberfläche. Die Tasche ist nicht weiter unterteilt – ein einziges, großes Hauptfach und ein an der Vorderseite befindliches, separat verklettbares Dokumentenfach.

Dazu an der Vorderseite, übereinander gestaffelt, eine kleine Tasche mit Reißverschluß und diverse Einsteckfächer. Im geschlossenen Zustand sind alle Fächer sicher geschützt, überstehen, dem Test mit der Dusche nach zu urteilen, locker einen Regenguß oder auch einen Wasserfall. Das Material, kombiniert mit dem Schnitt verhindert ein Eindringen von Wasser. Ein Test im Regen konnte nicht gemacht werden. Das gute Stück liegt sicher über der Schulter und schmiegt sich besonders bei engem Gurt optimal an den Rücken. Mit der Tasche fährt es sich bequem Rad, und man hat sie wohl auch nach einem Sturz noch am Mann. Sie verrutscht nicht. Das Volumen, 56 x 33 x 18 cm, 26 Liter, liegt im mittleren Bereich, was je nach Anwendung gut oder schlecht ist. Zwar bekommt man nicht so viel unter wie in vielen Rucksäcken, muss sich also beschränken, bleibt aber dafür auch mobiler. Der einzige „Makel“ sei auch noch erwähnt: Der Gurt ist an der einen Taschenseite recht kurz eingenäht. Zwar wirkt auf diese Taschenseite beim Tragen kaum Kraft, ein Reißen ist nicht zu befürchten, dennoch hätte eine etwas tiefere Vernähung dem Gesamteindruck von Solidität und Robustheit besser entsprochen. Das trübt jedoch den positiven Gesamteindruck nicht: Ein äußerst gutaussehendes, schlankes und robustes Utensil, perfekt zum Unterwegs sein.“

Wer jetzt noch mehr Infos möchte – diese gibt es unter: www.chromeindustries.com

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