Es ist Kultur, was ihr da macht…

5. August 2011

In der Berliner Veranstalterszene gibt es zur Zeit nur ein Thema: Das Finanzamt. Dass Finanzämter cheap MLB jerseys keinen Spaß verstehen, ist ja nun nichts Neues. Diesmal versteht Aptoide das Finanzamt weder Spaß – noch elektronische Musik und Clubkultur.

Alles fing vor sechs Jahren an. Da hatte der Bundesfinanzhof, sozusagen das höchste Steuergericht der Republik, eine Entscheidung darüber getroffen, ob der Eintritt zu Techno-Veranstaltungen mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent oder regulär mit 19 Prozent besteuert werden soll. Es fiel ein vernünftiges Urteil: Bei Musik, die „durch Verfremden und Mischen bestehender Musik entsteht“, können Plattenteller, Mischpulte und CD-Player „Instrumente“ sein, wenn sie (wie konventionelle Musikinstrumente) zum Vortrag eines Musikstücks und nicht nur zum Abspielen eines Tonträgers genutzt werden. Daher kann nach Auffassung des Bundesfinanzhofes auch eine Techno-Veranstaltung ein begünstigtes Konzert sein.   Seitdem kassieren viele Veranstalter in Berlin nur noch 7 Prozent. Damit werden übrigens nicht die Veranstalter subventioniert, sondern die Gäste. Ihr seid es nämlich, die die Steuer zahlt, der Veranstalter gibt das Geld nur an den Staat weiter. cheap Cleveland Browns jerseys Berliner Finanzbeamte stoßen sich jetzt an ganz wholesale NFL jerseys komischen Dingen: Bei Clubbesuchen haben sie festgestellt, dass nicht das ganze Publikum gebannt nach vorne starrt. Das müsse aber so sein bei einem Konzert. Außerdem werde an der Tür Publishing selektiert. Das sei bei Konzerten auch nicht so.

Völlig richtig: Bei den Konzerten, die sich Finanzbeamte so vermeintlich anschauen, ist das wahrscheinlich nicht so. Das ist aber völlig unerheblich. Rechtlich kommt es nur darauf an, ob vorne eine künstlerische Darbietung stattfindet und dass dies nicht im Hintergrund geschieht. Und bei den meisten Techno-Veranstaltungen ist das Kolumne so. Erst recht im, sagen wir einmal, bedeutendsten Club der Stadt. Wo, wenn nicht da?   Bevor der eine oder andere Veranstalter nun wegen fünf- oder sechsstelliger Nachzahlungen über die Klinge springt, könnten die Berliner Finanzbehörden ja mal über ihren engstirnigen Kulturschatten springen und diese Frage nach den Kriterien ihres obersten Gerichts bewerten und nicht nach ihren privaten Maßstäben. Ein wholesale jerseys wenig mehr Gelassenheit und Objektivität sollte Feature-rich man von unkündbaren Beamten schon erwarten können – noch ist Gelegenheit, sich mit der Clubkultur zu beschäftigen und von sich aus sein Urteil zu revidieren. Bevor schon wieder der Bundesfinanzhof ran muss, um wholesale nba jerseys das Richtige zu wiederholen, was schon vor Jahren festgestellt wurde.

Kolumne by: pozor! /Partysan Berlin

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